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Holzverladestelle "Fichtengrund" - Baubericht PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Andreas Timmel   
Sonntag, den 11. November 2012 um 00:00 Uhr
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Holzverladestelle "Fichtengrund" - Baubericht
Seite 2
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Gleisplan zum Eckmodul



Fast ein Jahr ist es nun her, dass ich den Entschluß gefasst habe, mich am Forenbahnprojekt des H0-Modellbahnforums zu beteiligen. In dieser Zeit war ich dort sehr aktiv und es ist auch ein Modul entstanden. Für mich war dies insofern ein Schritt in neue Gefilde, da ich mich somit auch für den Bau in H0e entschieden habe.
Da der Bau hier bislang nur in der Galerie dokumentiert ist, werde ich nun versuchen, an dieser Stelle auch den Bau in seinen Einzelheiten auch schriftlich darzulegen.
Eine Anschlußstelle sollte es sein und da ich mit einem geraden Modul irgendwie nicht hingekommen bin habe ich das ganze in einem Bogenmodul verpackt. Nebenan ist der finale Bahn der Holzverladung zu sehen.
Das Modul hat 1200mm Kantenlänge und einen Mindestradius von 700mm gemäß der Forenbahnnorm. Besondere Herausfordeungen beim Bau waren die Weiche, welche mit 9mm Spurweite Neuland für mich war, als auch der Eigenbau des Dreibockkranes.
Die erste H0e-Weiche

Angefangen habe ich mit dem Bau um die Weihnachtszeit in 2011. Das erste Projekt war die Weiche. Zu diesem Zeitpunkt stand eine Teilnahme an der Forenbahn für mich allerdings noch nicht fest. Ich wollte erst einmal schauen, wir mir der Bau der Weiche von der Hand geht.
Meine Erfahrungen mit den H0-Weichen von Weller kamen mir hier zu Gute und der Bau ging ohne besondere Vorkommnisse von der Hand. Einem Schmalspurmodul stand nun nichts mehr im Wege.
Zeichnung zum Dreibockkran

Eine weitere Frage stand nun im Raum. Wie kommt das Langholz auf die Wagen. Richtig gewillt Geld für einen Derrickkran auszugeben war ich nicht. Also mußte irgend eine Selbstbauvariante her.
Eher zufällig stieß ich in einer Sonderausgabe vom Eisanbahnjournal (1x1 des Anlagenbaus - Band 3) auf den Dreibockkran des Bahnhofs Marxgrün der ehemaligen Strecke Triptis-Hof. Das Original war ein Stahlkonstrukt, für mich sollte es aber Holz sein. Also habe ich eine Skizze angefertigt vom Kran angefertigt.
Der Ausleger
Rohbau des Dreibockkrans

Für den Rohbau des Kranes waren schnell ein paar Balken zurecht geschnitten. Das Fundament bildet ein Stück Faserplatte. Die Betoneinfassungen wurden mit Trittschalldämmung nachempfunden. Der Kran selbst entstand vorwiegend aus Raketenstäben, welche ich Dank meiner Kinder in rauhen Mengen zur Verfügung habe. Die Balken sind stumpf geleimt und verstiftet.

Holzzuschnitt für die Modulkästen
zur Probe aufgestellt

Aus 12mm Sperrholz bestehen die Modulkästen. Aus dokumentatorischen Gründen gibt es Bilder vom Holzhaufen, als auch von einer Stellprobe. Hier wurde noch nichts geleimt oder geschraubt. An dieser Stelle ging es mir lediglich darum einen geeigneten Standplatz in meiner Werkstatt zu finden.

Verschraubt und verleimt präsentiert sich das Modul auf meinem Werktisch. In den Ecken als auch im Bereich der Weiche habe ich Sperrholz als tragenden Untergrund gewählt. Dies garantiert zum einen, dass die eingeschobenen Modulbeine nicht plötzlich oben aus der Landschft schauen und zum anderen muss ja der Antrieb der Weiche irgendwo befestigt werden. Der Rest wurde später mit Hartschaum gefüllt.
Die fertigen Modulkästen
meine beiden ersten H0e-Wagen, DR von Roco
meine beiden ersten H0e-Wagen, DR von Roco

Etwa zu dieser Zeite habe ich beschlossen, dass zu Testzwecken etwas Rollmaterial beschafft werden muss. Die Wahl fiel auf zwei sächsische Güterwägelchen der DR. Die beiden sind richtige Winzlinge, wenn sie mit Regelspurwagen verglichen werden. Lediglich die Größe der Beschriftung und etwa die Breite der Latten der Seitenwände verraten den Maßstab.
H0 versus H0e
Der Gleisbautrupp ist am Werke
Das Streckengleis ist noch in Arbeit

Zeit für den Gleisbautrupp. Verbaut habe ich Tilligs H0e-Gleis. Leider gibt es keine einzelnen Schwellenbänder, so dass ich an dieser Stelle mit dem schon brünierten Gleis leben mußte. Wichtig zu erwähnen ist an dieser Stelle, dass ich sämtliche Profile vorgebogen habe. Die Gleisfigur liegt also auch ohne Verklebung. Dies nimmt Spannungen aus dem Gleis und spätere Trennschnitte sind möglich ohne Gleisverwerfungen zu riskieren. Weiterhin habe ich wert auf ausreichende Dehnfugen gelegt. Die Schienenprofile sind somit nur an den Modulübergängen auf Messingschrauben gelötet. In jedes einzelne Schienestück wird der Digitalstrom eingespeist. Die Schienenverbinder sind somit nur eine mechanische Führung und könnten eigentlich weggelassen werden. für spätere Module habe ich dies ins Auge gefasst.
Das Gleis der Verladestelle ist schon fertig
Die Gleisarbeiten sind beendet
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 29. April 2013 um 07:58 Uhr
 
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